Montag, 24. November 2014

23.11.2014 - Schneckenhaus für Andi

Unser lieber Freund Andi feierte kürzlich seinen 40. Geburtstag. Man glaubt es kaum - er sieht keinen Tag älter als 39 aus! ;-)
Er hatte die "Krankenschwestern-Torte" gesehen (und gegessen) und gleich ein Törtchen für sich selbst bestellt :-D
Also kamen wir gestern mit einem "Törtchen" bei ihm an, um auf seinen Geburtstag anzustoßen.
Andi ist Erzieher in einer Kinderbetreuungs-Einrichtung, die den Namen "Schneckenhaus" trägt. Somit war das Thema der Torte recht schnell gefunden. Die Umsetzung war dann allerdings nicht ganz so einfach wie gehofft.

Den "Körper" oder "Fuß" der Schnecke (wie heißt das bei den Dingern richtig??) habe ich dann aus einem Blechkuchen geschnitzt. Dafür habe ich den "Flotten Kaffekuchen" aus dem Dr. Oetker Buch "Blechkuchen" von Seite 124 verwendet. Ausgekühlt, in 3 Streifen geschnitten und mit Maronicreme übereinandergestapelt sieht er dann so aus:

Für das Schneckenhaus mußte es etwas Außergewöhnliches sein. Also habe ich die "Elfen-Puddingtorte" aus dem Dr. Oetker Buch "Jetzt backen wir's" von Seite 6 in halber Menge in einer 18er Springform gebacken.
Quer durchgeschnitten, mit Philadelphia "Milka" und Lidl "Weiße Creme mit Kokos" übereinandergestapelt sieht es dann so aus:
Dann hab ich gemerkt, daß es im Vergleich zum Körper der Schnecke doch recht schmal wird, wenn ich den runden Kuchen nur begradige und draufstelle. Also nochmal halbiert, daß ein Halbkreis entsteht und mit Ganache aufeinandergestapelt.

Hier der Körper - mit Ganache eingestrichen:

Das Has war etwas schwieriger. Nur "platte" Seiten vom runden Kuchen wollte ich nicht. Also hab ich mir eine Cakepop-Masse zusammengepantscht und versucht, daraus die gewellten Seitenteile zu formen. Mit Ganache hat es sogar ganz gut am aufgestellten runden (nunmehr "halbkreisförmigen") Kuchen gehalten. Mit Ganache einzustreichen war aber nun nicht mehr gaaaaanz so einfach... °uff° hat schon ein paar Schweißperlen gekostet.
Hier das Ergebnis vom Häuschen mit den Deko-Teilen vom letzten Blog-Eintrag.

Die Fondant-Reste wollte ich nicht wegwerfen, also wurden daraus kurzerhand Baby-Schnecken geformt:

 Und hier das Gesamtkunstwerk nochmal von vorn:

Fazit:
so eine 3D-Motivtorte ist doch um einiges komplizierter zu planen, als eine flache runde Torte.
Die Dekoelemente waren im Endeffekt immer noch zu groß (wie bei Mama's Herbsttorte).
Und das Häuschen einzustreichen und einzudecken war nicht einfach.
Alles in allem hat es aber riiiiesigen Spaß gemacht, mal was komplett Anderes auszuprobieren.
Dem Geburtstagskind schien die Schnecke zu gefallen und geschmeckt müsste es auch haben - war am Abend nicht mehr allzuviel übrig ;-)

Kommentare:

  1. Carmen, du beweist, dass Schnecken
    im süßen Zustand sehr gut schmecken!
    Danke für die nette Torte,
    mir fehlen heute noch die Worte.
    Dein satter Schneckenonkel Andi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Lieber Andi, freut mich sehr!
      Schnecken habn's ja meistens schwer.
      Sei recht bald wieder unser Gast,
      damit du immer genug Torte hast!
      (zu mehr Reimen reicht mein "Können" einfach nicht aus)
      GLG Rotknäppchen

      Löschen